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NEW WAYS OF WORKING ARBEITEN GESTERN UND HEUTE DIE ARBEITSWELT GESTERN UND HEUTE UNTERSCHEIDET SICH GRUNDLEGEND Neben neuen Technologien und Trends wie Unified Communications oder BYOD ist der moderne Arbeitsplatz mit Smartphones, Tablet-PC und Laptop immer und überall mit dabei. Und doch: Warum ist unserer Wertschöpfungskette heute schlechter als vor 50 Jahren? Überrascht? Zu Recht! Denn obwohl Knowledge Worker modernste Technologien zur Verfügung haben, verzeichnen gerade die größten Industriestaaten seit den 1980er Jahren eine rückläufige Produktivität ihrer Gesamtwirtschaft im Dienstleistungssektor. Ein Grund hierfür liegt in der Entstehung der modernen Wissensarbeit selbst: Analog zu den aus der Fertigung bekannten Produktionsstraßen und Fließbändern saßen Wissensarbeiter seit den 1960er-Jahren in Hallen/ Büros/in einem Raum an Schreibtischen und Rechnern, in langen Gängen und Reihen neben- und hintereinander, Tisch an Tisch. Bis heute hat sich wenig daran geändert – trotz moderner Technik: Großraumbüros sind nach wie vor beliebt, lassen sich doch mehr Büro-Angestellte auf weniger Fläche unterbringen. Bis 2020 wird die Bürofläche pro Mitarbeiter auf 10 Quadratmeter schrumpfen – 1950 waren es 50 Quadratmeter. Parallel dazu steigt der Anteil der Angestellten im Dienstleistungssektor rasant. Mit vorhersehbaren Folgen: Häufige Ablenkungen, mangelnde Konzentration und Lärm bestimmen den Arbeitsalltag moderner Knowledge Worker und wirken sich negativ auf ihre Produktivität aus. „Knowledge Worker werden regelmäßig in ihrer Arbeit unter- brochen und benötigen im Schnitt 23 Minuten, um sich wieder auf ihre ursprüngliche Aufgabe konzentrieren zu können.”* Gloria Mark, Informatik-Professorin an der Universität von Kalifornien, Irvine SCHON GEWUSST? Als Knowledge Worker bezeichnet man Wissensarbeiter, die nicht für körperliche Arbeit oder manuelle Fähigkeiten entlohnt werden, sondern für die Anwendung erworbenen Wissens. Als erster definierte Peter F. Drucker 1959 das Konzept des Knowledge Workers. * Gloria Mark, 2008, Entnommen aus einem Interview mit Gloria Mark, Informatik-Professorin an der Universität von Kalifornien, Irvine: http://www.fastcompany.com/944128/worker-interrupted-cost-task-switching 4


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