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cnefortbildung_2016_01_Ausgabeonline

PFLEGEINTERVENTION CNE.fortbildung • 1 I 2016 5 Foto: Werner Krüper cne.thieme.de – Korrektes Vorgehen – Intramuskuläre Injektionen Bei der intramuskulären Injektion treten häufig Unsicherheiten auf. Im Text werden die drei wichtigsten Injektionsmethoden vorgestellt. Von: Heiko Käding Im Rahmen der intramuskulären Injektion (i. m.-Injektion) werden isotone wässrige, aber auch ölige Lösungen in einen Muskel injiziert. Intramuskulär wird in- ·ji ziert bei: Impfungen (z. B. Tetanus-Immunglobulin), · zur Schmerztherapie (Analgesie, z. B. Tramadolhydrochlorid, Piritramid), · bei Resorptionsstörungen von Vitamin B12, B6 und Folsäure nach Magenteilresektionen, · in der Gynäkologie und Geburtshilfe zur ante- und postpartalen Prophylaxe (Verhinderung vor- und nachgeburtlicher Komplikationen) und bei möglichen Rhesuskonstellationen (Anti -DImmunglobulin). Patienten vorbereiten Pflegende informieren den Patienten über den Sinn und die Notwendigkeit der Injektion und erklären ihm die Wirkung des Medikaments. Sie erläutern ihm außerdem, welche Empfindungen eine Injektion auslösen kann, z. B. dass es leicht brennen kann beim Injizieren, dass es einen kurzen Schmerz


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