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Insel wurde vermutlich von Angleseys eigenem Heiligen Seiriol im 6. Jahrhundert gegründet und hat im Laufe der Zeit einige größere Veränderungen mitgemacht. So wurde das Kloster im Jahr 971 von den Wikingern zerstört, so dass die noch heute vorhandenen Überreste vorwiegend aus dem 12. Jahrhundert stammen. Beim ältesten Überbleibsel handelt es sich um den St. Seiriol’s Well, eine Quelle, die sich in einem kleinen steinernen Gebäude befindet und die schon in vorchristlicher Zeit wegen ihrer Heilkraft Pilger angezogen hat. Brückengeschichten Über die Geschichte und den Bau der Menai- und der Britanniabrücke erfahren Sie in einer Ausstellung im Thomas Telford Centre in Menai Bridge mehr. Ihr dann erworbenes neues Wissen können Sie anschließend sogar dazu benutzen, in einem kleineren Maßstab Ihre eigene Brücke zu bauen. Heilige Die Llanbadgrig Church, welche auf einer Landzunge über der Cemaes Bay liegt, verdankt ihren Namen einem berühmten Besucher. Einer Legende nach soll Sankt Patrick 440 in der Nähe dieses Ortes Schiffbruch erlitten haben. Überlebt hat er dieses Unglück, indem er in einer in unmittelbarer Nähe liegenden Höhle mit einer Frischwasserquelle Unterschlupf suchte. Aus Dankbarkeit errichtete er später die noch heute dort stehende Kirche, deren wörtlicher Name St. Patricks-Kirche ist. Besucher, die Lust auf ein richtiges Abenteuer haben, können den Felsen zu dem Ort hinuntersteigen, der Patrick einst Schutz bot und der als Ogof Padrig bekanntgeworden ist. Im höchsten Gang Das Tacla Taid Transport and Agriculture Museum bei Newborough befasst sich mit der Geschichte von Pferdestärken. Liebhaber von fahrbaren Untersätzen finden hier eine Sammlung von Oldtimern, Motorrädern, Trucks, Panzern und Traktoren. Auch einen frühen Land Rover kann man inmitten der mehr als hundert Fahrzeuge bestaunen, wobei dieses weltberühmte Arbeitsgerät so etwas wie eine lokale Spezialität ist, hat man es sich doch auf einem Bauernhof ausgedacht und erfunden, der vom Museum nur einen Steinwurf entfernt liegt. Open house Get a real feel for Anglesey life in days gone by at Swtan Heritage Museum in Church Bay. This 17th-century thatched cottage and outbuildings have been restored to how they were at the beginning of the last century, when their occupants lived off the land. Venture inside and you’ll find a compact space where the family once ate, cooked and slept in close proximity. There’s much more history and heritage on Anglesey than we have room for here. Turn to pages 50–53 or head to the Visit Anglesey website for more past masters. What’s in a name? We have the Vikings to thank for our island’s English name. In Old Norse, an -ey ending indicates an island named after a particular person, meaning that Anglesey probably derives from a long forgotten visitor called Ongl or Ongli. We don’t know who he was, but he definitely left his mark. The Welsh name Ynys Môn (‘The Isle of Môn’) is equally mysterious. Some say it is comes from an ancient princess called Mona, but the truth is lost in the mists of history. 33


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